Straßenbau im Leipziger Osten/Südosten contra letzte Grünoasen?
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Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Umsetzung der Verkehrspolitischen Leitlinien der Stadt Leipzig sieht u. a. den Ausbau eines sogenannten "Mittleren Stadtringes" vor. Dessen Dimensionierung wurde Anfang der 90-er Jahre unter Annahme einer progressiv
verlaufenden Stadtentwicklung 4-spurig, quasi als Stadtautobahn, beschlossen.
Im Bereich "Mittlerer Ring Ost/Südost" erfolgt nun im Interesse einer "verkehrsgerechten Stadt" die Prüfung einer sogenannten "BAHNVARIANTE" durch das Amt für Verkehrsplanung Leipzig.
Diese sogenannte "BAHNVARIANTE" hätte folgenden Trassenverlauf:
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von der Richard-Lehmann-Str. aus in nordöstliche Richtung über eine
Schneise durch den Altbaumbestand des Wilhelm-Külz-Parkes neben der
Bahnlinie
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Kreuzung Prager Straße
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danach durch die Güntzstraße unter
Beseitigung der doppelreihigen Lindenpflanzung und Anschnitt der Park- und
Kleingartenanlage "Dr. Güntz" bis zur Kreuzung
Papiermühlstraße
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weiter durch die Schönbachstraße (evtl. durch deren
Hinterhöfe)
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durch die Kleingartenanlage "Flora", über
"Am Güterring", durch die Kleingartenanlage "Volkshain
Anger"
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über die Theodor-Neubauer-Straße in den "Stünzer Park" unter
Beseitigung der sog. "Eichelwiese"
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danach durch die
Karl-Härting-Straße (evtl. durch deren Hinterhöfe)
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dann durch die
Kleingartenanlage "Stünzer Höhe" zum Anschluss an den
bereits ausgebauten Teil der Geithainer Straße und Einmündung auf die
Theodor-Heuss-Straße
Bei Realisierung dieses Trassenausbaus entlang der Bahn
würde eine Verschlechterung der Lebensbedingungen von Mensch und Natur in
Kauf genommen.
Wir wenden uns gegen die:
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Abholzung bzw. Beeinträchtigung des denkmalgeschützten
"Wilhelm-Külz-Parkes", der Park- und Kleingartenanlage "Dr. Güntz"
und des "Stünzer Parks"
sowie weiterer Grünbereiche im Umfang von mehreren Hektar.
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Vernichtung von Kleingärten und die massive Verschlechterung der Qualität der Kleingartenanlagen.
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erhöhte Lärm- und Schadstoffbelastungen für die Bürger, Verschlechterung des Stadtklimas.
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Vernichtung, Beeinträchtigung und Zerschneidung von
Biotopen
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Neuversieglung von Böden und damit zusätzliche Flächenvernutzung.
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zusätzliche Belastung der Steuerzahler durch um ein Vielfaches höhere Kosten für diese Neuerschließung
Wir fordern die Stadtverwaltung auf:
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die vorgesehene Dimensionierung des "Mittleren Ringes" aktuell zu prüfen und weitestgehend das bestehende Straßennetz zu
nutzen
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umweltverträglichere Lösungen zu suchen
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im Hinblick auf die Finanzsituation der Stadt, bestehende Straßenführungen durch geeignete Maßnahmen qualitativ zu
verbessern
Liebe Bürgerinnen und Bürger, bitte unterstützen Sie uns durch ihre Unterschrift in unserem Bestreben, die umweltzerstörende "Bahnvariante" zu verhindern.
Informationen über:
Bürgerinitiative "Mittlerer Ring Ost/Südost - CONTRA Bahnvariante"
Ansprechpartner:
Dr. Kerreit
Kurt-Huber-Weg 01
04299 Leipzig
Tel.: (0341) 8612801
E-Mail
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